§1
Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen: Bienen-Lehr-und Schaugarten Ahrensburg und Umgebung, e.V.
  2. Sein Sitz ist Ahrensburg

§2
Aufgaben

  1. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung.
  2. Er unterhält keinen auf Gewinnerzielung gerichteten Geschäftsbetrieb. Alle Einnahmen dürfen nur für satzungsgemäße Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zahlungen aus Überschüssen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
  3. Niemand darf durch Ausgaben für Zwecke, die außerhalb der Vereinsaufgaben liegen oder durch unangemessen hohe Vergütungen begünstigt werden.
    1. Der Verein ist selbstständig und unabhängig. Er ist eine Vereinigung von Freunden und Förderern der Bienen und des Natur- u. Umweltschutzes. Er dient der Erhaltung des Bienen-Lehr-und Schaugartens, der Ausstellungs- und Unterrichtsräume des Hauses  Bagatelle 2
    2. in Zusammenarbeit mit Imkervereinen, Naturschutzverbänden und dem Landesverband Schleswig-Holsteinische und Hamburger Imker sollen hier folgende Umweltschutzziele   angestrebt werden:
      1. Informationen für Vorschulklassen und Schüler ab Klasse 5 über Bienen, Wildbienen und Ameisen für die Bedeutung in der Natur, für die Erhaltung der Artenvielfalt, die Sicherung der Nahrungsketten und für die Bedeutung der Bestäubung im Gartenbau und Landwirtschaft,
      2. Projektwochen mit Schulklassen und -gruppen zur Erarbeitung von theoretischen Kenntnissen über Bienen, Wildbienen und Ameisen, verbunden mit praktischen imkerlichen Arbeiten, Einführung in imkerliche Praxis, Schulimkerei, auch außerhalb der Schulzeit in Ferienaktivitäten,
      3. Information von Besuchern an den Öffnungszeiten und Information von Gruppen  außerhalb der Öffnungszeiten,
      4. Organisation und Durchführung von Imkergrundkursen,
      5. Information der Öffentlichkeit durch Artikel in den Medien, Erstellen von didaktisch - methodischen Handreichungen für Lehrer,
      6. Forschungsarbeiten zur Erhaltung der Bienen in Zusammenarbeit mit Vereinen.

    §3
    Mitgliedschaft

      1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden sowie Vereinigungen, die seine Ziele unterstützen.
      2. Der BLSG ist selbständiges Mitglied im Landesverband Schleswig - Holsteinischer und Hamburger Imker. Imker, die Mitglied im BLSG sind, können über den BLSG Mitglied im Landesverband Schl. Holst. u. Hamb. Imker sein.
      3. Die Aufnahme als Mitglied ist beim Vorstand zu beantragen, der über den Aufnahmeantrag entscheidet. Bei Ablehnung ist der Antrag der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen; diese entscheidet über den Antrag.
      4. Ende der Mitgliedschaft:
        1. durch Tod, bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit eines Mitgliedes,
        2. durch den Austritt des Mitgliedes, der dem Vorstand schriftlich spätestens bis zum 1. Oktober des laufenden Jahres mitgeteilt werden muss,
        3. durch Ausschluss des Mitgliedes. Der Ausschluss ist nur zulässig, wenn das Mitglied gegen die Interessen des Vereins grob verstoßen hat und die absolute Mehrheit der Mitgliederversammlung diesem Ausschluss zustimmt. Das betroffene Mitglied erhält vorher Gelegenheit, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

    §4
    Mitgliedsbeiträge

        die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Mehrheitsbeschluss  der Mitgliederversammlung.

    §5
    Organe

        Organe des Vereins sind die
        1. Mitgliederversammlung
        2. der Vorstand

    §6
    Zusammensetzung, Einberufung und Sitzungen des Vorstandes

        1. der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Kassenwart und dem Schriftführer. Ein Teil des Vorstandes müssen Imker sein. Ein bis drei Obleute  können mit beratender Stimme für bestimmte Aufgaben gewählt werden.
        2. der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wird im ersten Jahr der Vorsitzende gewählt, wird im zweiten Jahr der Stellvertreter gewählt, im dritten Jahr der Schriftführer und der Kassenwart. Eine Wiederwahl ist möglich
        3. der Vorstand ist mindestens einmal im Vierteljahr einzuberufen. Auf schriftlichem Antrag von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern ist der Vorstand binnen einer Woche zu einer Sitzung einzuberufen.
        4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
        5. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom ersten Vorsitzenden, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Über die Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

    §7
    Aufgaben des Vorstandes

  4. der Vorstand ist zuständig für:
    1. die Leitung des Vereins nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    2. die Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung,
    3. die Haushalts - und Kassenführung während des Geschäftsjahres,
    4. die Erarbeitung und Vorlage eines Haushaltsvoranschlages.
    5. Die Beschlussfassung im sonstigen, ihm durch diese Satzung zugewiesenen Angelegenheiten,
    6. die Beschlussfassung in allen Angelegenheiten, für die nach dieser Satzung eine Zuständigkeit der Mitgliederversammlung nicht gegeben ist.
  5. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind: 1. der erste Vorsitzende, 2. der stellvertretende Vorsitzende. Jeder vertritt den Verein allein.
    Ergänzung: der Vorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich. Seine Aufwendungen können ersetzt werden.
  6. Rechtsverbindliche Erklärungen, mit Ausnahme solcher der Geschäfte der laufenden Verwaltung , bedürfen der Unterschrift des amtierenden Vorsitzenden und eines weiteren Vorstandsmitgliedes.

§8
Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
    1. die Wahl der Vorstandsmitglieder, - deren Abberufung ist nur bei triftigen Gründen möglich,
    2. die Entlastung des Vorstandes nach Entgegennahme der des Tätigkeits- und Kassenberichtes, sowie des Prüfungsberichtes für das abgelaufene Geschäftsjahr,
    3. die Abstimmung über den Haushaltsvorschlag
    4. die Wahl von zwei Kassenprüfern, von denen einer nach Ablauf eines Geschäftsjahres ausscheiden muss,
    5. Beschlüsse über Satzungsänderungen mit einfacher Mehrheit, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind, bei einer Satzung- Neufassung ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Kommt diese nicht zustande, kann in einer erneuten Mitgliederversammlung die Satzung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.
    6. Beschlüsse in sonstigen durch diese Satzung zugewiesenen Angelegenheiten.
  2. Die Mitgliederversammlung kann zu allen wichtigen Vereinsangelegenheiten Stellung nehmen.

§9
Einberufung und Durchführung der Mitgliederversammlung

    1. die Mitgliederversammlung ist im Laufe eines Geschäftsjahres mindestens einmal einzuberufen (ordentliche Mitgliederversammlung). Sie ist außerdem einzuberufen, wenn der Vorstand dieses für erforderlich hält oder die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe der Gründe beantragt wird. (Außerordentliche Mitgliederversammlung).
    2. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Bekanntgabe des Tagungsortes, der Tageszeit und der Tagesordnung mindestens drei Wochen vor dem Tagungstermin schriftlich einzuberufen. Auch für die außerordentliche Mitgliederversammlung muss die Frist drei Wochen betragen.
    3. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnungsind spätestens 14 Tage vor dem Tagungstermin beim ersten Vorsitzenden schriftlich oder auch per E-Mail einzureichen. Der Vorsitzende gibt vor Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung bekannt. Über die Zulassung von verspätet eingegangenen Anträgen entscheidet die Mitgliederversammlung.
    4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
    5. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
    6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen - außer bei Ausschluss, s.§ 3.3 - der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Auf Antrag eines Mitgliedes ist eine geheime Abstimmung durchzuführen.
    7. Bei Wahlen ist gewählt, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Erreicht im ersten Wahlgang keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten und der zweithöchsten Stimmenzahl statt. Bei anschließender Stimmengleichheit entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los. Gewählt wird, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf, sonst durch Stimmzettel.
    8. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei Abwesenheit von seinem Stellvertreter geleitet.
    9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§10
Geschäftsjahr

      das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr (Kassenbericht)

§11
Rechnungsprüfer (Kassenprüfer)

      Die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Sie sind nur der Mitgliederversammlung verantwortlich und berichten dieser.

§12
Überprüfung der Kassenführung

      die Kassenführung des Vereins ist für jedes Geschäftsjahr durch die Kassenprüfer zu überprüfen. Die Kassenprüfer sind auch zu außerordentlichen Prüfungen berechtigt.

§13
Satzungsänderung

Die Satzung kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden. Entsprechende Anträge müssen auf der Tagesordnung stehen. Die Satzungsänderung bedarf der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder, bei einer Satzungsneufassung eine Dreiviertelmehrheit.

Bei einer Satzung Neufassung muss der Vereinszweck gewahrt bleiben. In beiden Fällen müssen die Ziele und Aufgaben des Natur-  und Umweltschutzes bestehen bleiben.

§14
Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen  Mitgliederversammlung beschlossen werden. Erforderlich ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder. Falls die nötige Anzahl nicht erreicht wird, ist innerhalb eines Monats eine erneute Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen beschlussfähig ist. Der Beschluss über die Auflösung bedarf der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
  2. nach Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen einem für gleiche Zwecke arbeitenden gemeinnützigen Verein zu. Die Mitgliederversammlung, die den Verein aufgelöst, bestimmt, welchem gemeinnützigen Verein das Vermögen zufällt.

Inkrafttreten

Diese normale Satzungsänderung wurde auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Mai 2015 beschlossen und tritt nach amtlicher Genehmigung inkraft.